Resteentsorgung aus MYT®


Trotz ausgereiftester Technik im MYT® Verfahren und weitgehendst geschlossener Kreisläufe bleiben bei verschiedenen Verfahrensabschnitten dennoch Reste übrig, die zur Verwertung ausgeschleust oder nicht verwertet werden können.
Dies beginnt bereits in der Anlieferungshalle, in der ein Bagger größere Abfallstoffe aussortiert. In der Mechanischen Aufbereitung wird dann eine Grobfraktion über die Trommelsiebe, sowie eine Teilfraktion über das Sortierband, ausgeschleust. Und schließlich treten beim Siebüberlauf der Mechanischen Stofftrennung ganz am Ende des Behandlungsverfahrens nochmals Reste auf.

Ein kleinerer Teil der ausgeschleusten Reste, wie zum Beispiel die Grobfraktion aus der Mechanischen Aufbereitung, besitzt pro Kilogramm einen Heizwert von über 20.000 Kilojoule. Diese Stoffe sind damit bestens geeignet, in einer externe Anlage zu Ersatzbrennstoffen aufbereitet zu werden.

Der größere Teil der Reste muss allerdings in der TREA (Thermische Restabfall- und Energieerzeugungsanlage) im Gewerbepark Breisgau bei Eschbach, verbrannt werden.

Sie werden umweltschonend per Bahn dorthin transportiert. Dafür hat der ZAK in Ringsheim eigens eine Bahnverladestation gebaut.